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Drei Präsentationsmappen in verschiedenen Farben nebeneinander auf einem Schreibtisch
Kosten: Agentur, Freelancer oder Software

Welche Social Media Agenturen gibt es? Arten und Auswahl

Welche Social Media Agenturen gibt es? Full-Service, Spezialisten, Branchenkenner und Freelancer im Vergleich, und wie Sie die passende finden.

Mit KI erstelltes Symbolbild
Veröffentlicht
Aktualisiert
Autor
Nikolai Schöbel
Lesezeit
15 Min.
Nikolai Schöbel
Nikolai SchöbelGeschäftsführer der Scalableloops GmbH, seit über 20 Jahren im Digitalbusiness.

Welche Social Media Agenturen gibt es? Im Wesentlichen fünf Arten: Full-Service-Agenturen, die Social Media als eine Leistung unter vielen anbieten, spezialisierte Social Media Agenturen, Agenturen mit Schwerpunkt auf einem Teilbereich wie Werbeanzeigen oder Influencer Marketing, Agenturen, die sich auf eine Branche wie Gastronomie und Hotellerie konzentrieren, und Freelancer, die allein oder in einem kleinen Netzwerk arbeiten. Für ein Restaurant, ein Hotel oder ein Café entscheidet weniger das Etikett als die Frage, wer am Ende Ihre Beiträge schreibt, wie schnell Sie diese Person erreichen und ob die Agentur Ihre Gäste versteht.

Die Bezeichnungen wählt allerdings jede Agentur selbst. Hinter „Full Service“ kann ein Haus mit zwanzig Leuten stecken oder drei Mitarbeitende mit einem Netz aus freien Fachleuten, und von außen sieht man den Unterschied nicht. Mir geht es deshalb um die Unterschiede, die Sie im Alltag merken, und darum, wie man aus einer Suche mit Dutzenden Treffern zu zwei oder drei vernünftigen Gesprächen kommt. Was eine Agentur im Einzelnen leistet und wie die Zusammenarbeit abläuft, steht im Ratgeber Was macht eine Social Media Agentur?

Welche Social Media Agenturen gibt es, und welche passt zu Ihrem Betrieb?

Die Tabelle stellt die gängigen Arten nebeneinander. Am meisten sagt Ihnen die dritte Spalte, denn dort steht, wann sich die jeweilige Art für einen Gastgeber anbietet.

Art Was sie anbietet Passt, wenn Sie Fragen Sie nach
Full-Service-Agentur Social Media als eine Abteilung neben Design, Website, Werbung und oft Print mehrere Aufgaben auf einmal vergeben wollen, etwa neue Speisekarte, Website und Instagram wer im Haus Ihre Kanäle betreut und ob Social Media an Partner weitergegeben wird
Spezialisierte Social Media Agentur Strategie, Beiträge, Reels, Community Management und Anzeigen auf den sozialen Plattformen vor allem Instagram, Facebook oder TikTok abgeben wollen Arbeitsbeispielen mit ähnlicher Zielgruppe
Agentur für Werbeanzeigen (Performance) Planung und Steuerung bezahlter Kampagnen mit Blick auf Kennzahlen Ihre Inhalte selbst machen und gezielt Reichweite oder Buchungen einkaufen wollen welche Kennzahl sie berichtet und wie das Werbebudget getrennt abgerechnet wird
Agentur mit Plattform-Schwerpunkt vor allem ein Kanal, etwa Instagram oder TikTok, mit Kurzvideos und Reels, die eigens für diese Plattform gedreht werden Reels und Kurzvideos in den Mittelpunkt stellen wollen ob sie selbst dreht und schneidet oder nur plant
Influencer-Agentur Kontakte zu Creatorn, Absprachen und Kampagnen mit deren Reichweite eine Eröffnung, ein neues Konzept oder ein Event bekannt machen wollen Kennzeichnung der Beiträge und wer die Creator auswählt
Agentur mit Branchenschwerpunkt Social Media und oft weiteres Marketing nur für bestimmte Branchen, etwa Gastronomie und Hotellerie Wert darauf legen, dass Saison, Schichtbetrieb und Gästefragen nicht erst erklärt werden müssen wie viele vergleichbare Betriebe sie in Ihrer Region betreut
Freelancer eine Person, oft mit Schwerpunkt auf Text, Foto, Video oder Anzeigen eine klar umrissene Aufgabe vergeben wollen, etwa die Fotos oder einen einzigen Kanal Vertretung bei Urlaub und Krankheit

Die Grenzen sind fließend. Viele spezialisierte Social Media Agenturen schalten auch Anzeigen, und manche Full-Service-Agentur hat sich über die Jahre fast nur noch auf Hotels und Restaurants verlegt. Nehmen Sie die Tabelle also eher als grobe Landkarte.

Full-Service-Agenturen nehmen Ihnen mehrere Baustellen auf einmal ab

Eine Full-Service-Agentur erbringt umfassende Leistungen für die Marktkommunikation eines Unternehmens, meist mit eigenem Team oder einem erweiterten Netz an Partnern. Für einen Hotelbetrieb, der gerade die Website erneuert, einen neuen Prospekt braucht und dazu Instagram betreut haben will, ist das bequem. Eine Rechnung, eine Ansprechperson, und die Marke sieht überall gleich aus.

Der Haken liegt in der Tiefe. Social Media ist bei solchen Agenturen eine von mehreren Abteilungen, manchmal auch eine, die an freie Partner ausgelagert wird. Fragen Sie deshalb konkret, wer Ihre Beiträge schreibt und wer am Wochenende auf Kommentare antwortet. An dieser einen Frage trennt sich im Gespräch meistens schnell, was im Haus passiert und was bloß weitergereicht wird.

Spezialisierte Social Media Agenturen kennen die Plattformen am besten

Eine Social Media Agentur im engeren Sinn plant und betreut Ihre Auftritte auf den Plattformen, erstellt die Inhalte und kümmert sich um die Community. Weil sie sonst nichts macht, kennt sie Reels, Stories und die Eigenheiten von Instagram, TikTok, Facebook, LinkedIn oder YouTube meist ziemlich genau. Für ein Restaurant, dessen Marketing im Grunde aus den eigenen Kanälen besteht, liegt das nahe. Manche gehen noch einen Schritt weiter und machen fast nur eine Plattform, etwa Instagram oder TikTok, mit Reels und Kurzvideos, die eigens dafür gedreht werden.

Auch hier gibt es Unterschiede, die man erst auf den zweiten Blick sieht. Manche Agenturen fotografieren und filmen selbst, andere kaufen Bilder und Videos zu und machen vor allem Planung und Texte. Klingt nach Detail. Ist es aber nicht, wenn am Samstag die Terrasse zum ersten Mal richtig voll ist und jemand mit Kamera vorbeikommen müsste.

Agenturen für Werbeanzeigen und Influencer arbeiten an einem Teilbereich

Performance-Agenturen denken in Kennzahlen wie Klickrate oder Umsatzrendite. Sie steuern vor allem bezahlte Werbekampagnen, die Beiträge selbst schreiben sie eher selten. Das passt zu Ihnen, wenn Sie Ihre Kanäle gern selbst füllen, aber für bestimmte Wochen mehr Reichweite einkaufen möchten, das Mittagsangebot im Januar zum Beispiel oder die leeren Zimmer von Montag bis Donnerstag. Lassen Sie sich zeigen, wo im Angebot das Honorar aufhört und das Werbebudget anfängt, das an Meta geht.

Mit einer Influencer-Agentur holen Sie sich dagegen Kontakte zu Creatorn ins Haus. Die Agentur fragt an, verhandelt und begleitet die Kampagne. Für eine Neueröffnung kann das sehr gut funktionieren. Für den ganz normalen Dienstag auf Ihrem eigenen Kanal bringt es wenig, und klären sollten Sie vorher, wer die Creator aussucht und wie deren Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden.

Für Gäste oder für Firmenkunden: Prüfen Sie, wen die Agentur sonst anspricht

Quer zu all diesen Arten liegt eine zweite Unterscheidung. Manche Agenturen arbeiten vor allem für Firmen, die andere Firmen erreichen wollen (B2B), oft mit LinkedIn im Mittelpunkt. Andere sind auf Marken spezialisiert, die Endkunden ansprechen (B2C). Agenturverzeichnisse lassen sich teilweise nach genau diesem Merkmal filtern.

Für ein Restaurant oder Café ist die Sache klar, Ihre Gäste sind Privatleute. Bei einem Hotel ist es oft gemischt. Wer Tagungsräume, Firmenfeiern oder Seminarpakete verkauft, spricht auch Personalabteilungen und Assistenzen an, und dafür taugt ein LinkedIn-Auftritt oft mehr als das zwanzigste Reel vom Frühstücksbuffet. Fragen Sie in dem Fall, ob die Agentur beide Seiten kann oder ob Sie sich für das Tagungsgeschäft lieber jemanden Zweites dazuholen.

Brauchen Sie eine Agentur, die Gastronomie und Hotellerie kennt?

Es gibt Agenturen, die ausschließlich für Gastgeber arbeiten. Ihr Vorteil ist schlicht Erfahrung. So eine Agentur weiß, dass im Biergarten im Juni mehr los ist als im Januar, dass ständig jemand fragt, ob der Hund mit auf die Terrasse darf, und dass am Freitagabend um acht keiner Zeit für eine Freigabe hat.

Zwingend ist das trotzdem nicht. Eine gute allgemeine Social Media Agentur lernt Ihren Betrieb in ein paar Wochen kennen, wenn Sie ihr Zeit und Zugang geben. Wichtiger als das Branchenetikett finde ich Arbeitsbeispiele, die man sich selbst anschauen kann. Lassen Sie sich zwei oder drei Kanäle von Kunden zeigen, die Ihrem Haus ähneln, und scrollen Sie dort ein paar Wochen zurück. Dann merkt man recht schnell, ob die Beiträge nach dem Wirt klingen oder nach der Agentur.

Für eine Agentur aus Ihrer Gegend spricht übrigens etwas ganz Praktisches. Wer schon andere Betriebe in Ihrer Stadt betreut, kommt eher mal kurz zum Fotografieren vorbei und weiß, wann bei Ihnen Kirchweih ist. Fragen Sie aber ruhig, ob der Italiener zwei Häuser weiter auch zu den Kunden gehört. Manche stört das gar nicht, andere schon.

Große Agentur oder kleines Team: Was ändert sich für Sie?

Über Qualität sagt die Größe wenig. Über den Alltag dafür einiges. In einer großen Agentur sitzen an Ihrem Konto oft mehrere Leute, eine für die Strategie, einer für Texte, jemand für Grafik, und darüber eine Projektleitung, die das zusammenhält. Ist jemand krank, übernimmt eben die Kollegin. Der Preis dafür: Absprachen laufen öfter über die Projektleitung, und wer nur ein kleines Paket gebucht hat, merkt manchmal, dass größere Kunden zuerst drankommen.

Bei einem kleinen Team oder einem Freelancer reden Sie direkt mit der Person, die auch tippt. Eine Änderung ist dann oft noch am selben Nachmittag drin. Eng wird es allerdings im Urlaub, bei Krankheit oder wenn im März plötzlich alle Kunden gleichzeitig in die Saison starten (und das tun sie in der Gastronomie ziemlich zuverlässig). Fragen Sie also, wer vertritt und für wie viele andere Konten diese Person sonst noch zuständig ist.

Restaurant und Agenturbüro mit hin und her fliegenden Sprechblasen und einer Uhr

Wo geht in der Abstimmung mit einer Agentur die Zeit verloren?

An der Kreativität scheitert es bei Gastgebern selten. Eher an der Zeit, die zwischen Idee und Beitrag vergeht. Das Tagesmenü von heute interessiert morgen niemanden mehr, und wenn ein Beitrag erst durch drei Runden muss, ist der Moment, für den er gedacht war, oft schon vorbei.

Deshalb würde ich im ersten Gespräch ganz handfest nach den Wegen fragen. Am besten spielen Sie einen echten Fall durch: Sie schicken am Dienstag um halb zwölf ein Handyfoto vom neuen Wildgericht. Wann steht der Beitrag online, heute Abend, morgen oder erst nächste Woche, weil der Plan schon voll ist? Die Antwort darauf sagt mehr als jede Präsentation.

Genauso wichtig ist, wie Sie Ihre Ansprechperson erreichen. Manche Agenturen wollen alles per Mail, andere haben eine Messenger-Gruppe, und ob da am Sonntagnachmittag jemand liest, wenn sich ein Gast über eine lauwarme Suppe beschwert, sollten Sie vorher wissen. Fragen Sie auch nach den Korrekturschleifen. Steht dazu nichts im Angebot, wird hinterher über jede zusätzliche Runde verhandelt, und das nervt beide Seiten.

Ein Wort zur Dauer bis zum Start. Agenturen nennen dafür selbst sehr unterschiedliche Zeiträume, von etwa zwei Wochen für die Einarbeitung bis zu zwei oder drei Monaten bis zur ersten Kampagne. Wenn Ihr Sommerfest in sechs Wochen ist, sagen Sie das im ersten Gespräch und lassen sich den Termin für den ersten Beitrag im Angebot bestätigen.

Und dann sind da noch Sie selbst. Die Agentur ist nie schneller als die Person im Betrieb, die zustimmen muss. Wenn bei Ihnen die Chefin freigibt, die nur montags ins Büro kommt, hilft auch der flinkeste Texter nichts. Bestimmen Sie jemanden, der das übernimmt, und lassen Sie ihm oder ihr ein bisschen Luft dafür im Dienstplan.

Fragen Sie außerdem, ob die geplanten Beiträge in einem gemeinsamen Redaktionsplan liegen, in dem Sie alles sehen und gleich freigeben können. Das spart das Hin und Her mit Dateien im Mailanhang. Und wenn es so einen Plan gibt: Dürfen Sie dort auch mal eigene Ideen eintragen?

Wie finden Sie eine passende Social Media Agentur?

Fangen Sie bei den Kanälen an, die Ihnen gefallen, nicht bei Google. Welche Restaurants und Hotels in Ihrer Region fallen Ihnen auf Instagram oder Facebook positiv auf? Fragen Sie dort einfach, wer das macht. Unter Gastgebern wird so etwas meist gern weitergegeben, und Sie haben das Ergebnis schon gesehen, bevor Sie überhaupt jemanden anrufen.

Als zweiten Weg nutzen Sie die Suche mit Ihrem Ort, also „Social Media Agentur“ plus Stadt oder Landkreis, und daneben Agenturverzeichnisse:

  • OMR Reviews listet Social Media Agenturen mit Profil und Bewertungen und lässt sich nach Standort filtern. Bewerten können dort nur angemeldete Nutzer. Ein Teil der angezeigten Bewertungen stammt nach Angabe der Plattform aus externen Quellen.
  • Sortlist funktioniert eher wie eine Vermittlung. Sie beschreiben Ihr Vorhaben, und die Plattform schlägt Ihnen eine Auswahl passender Agenturen vor.
  • werbeagentur.de führt ein Verzeichnis mit Filtern nach Stadt, Branche und Zielgruppe, also etwa nach B2B oder B2C.

Daneben stoßen Sie bei der Suche schnell auf Ranglisten mit Titeln wie „die besten Social Media Agenturen“. Schauen Sie dort kurz nach, wer die Liste erstellt hat und ob erklärt wird, nach welchen Kriterien sortiert wurde. Steht dazu nichts, nehmen Sie die Liste als Ideensammlung und nicht als Urteil.

Den eigenen Blick ersetzen beide Verzeichnisse nicht. Eine gute Bewertung heißt, dass frühere Kunden zufrieden waren. Ob die Agentur zu einem Landgasthof mit zwölf Zimmern passt, steht da nicht. Sammeln Sie dort also Kandidaten und entscheiden Sie nach den Arbeitsbeispielen und dem Gespräch.

Die engere Wahl: Welche Agentur bekommt den Auftrag?

Sind zwei oder drei übrig, laden Sie alle ein und stellen allen dieselben Fragen. Anders lassen sich die Antworten kaum vergleichen.

Hören Sie zuerst darauf, was die Agentur von Ihnen wissen will. Fragt sie, ob Sie mehr Reservierungen, mehr Buchungen unter der Woche oder endlich einen zweiten Koch suchen, denkt sie von Ihren Zielen her. Liegt dagegen nach zehn Minuten schon ein fertiges Paket mit zwölf Beiträgen im Monat auf dem Tisch, dann passt es vermutlich zu vielen Kunden und zu Ihnen nur so mittel.

Danach geht es um die Umsetzung. Fotografiert die Agentur selbst? Wer ist Ihre feste Ansprechperson? Und bleiben Ihre Profile und Werbekonten auch nach Vertragsende bei Ihnen? Lassen Sie sich außerdem einen Musterbericht zeigen. Wenn darin nur Likes und Follower stehen, fragen Sie, ob sich auch Reservierungsanfragen, Klicks auf Ihre Buchungsseite oder Anrufe aus dem Profil auswerten lassen, denn das sind die Zahlen, die für Ihr Haus etwas bedeuten. Und fragen Sie nach Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist, bevor Sie unterschreiben. Woran man eine gute Agentur sonst noch erkennt, steht im oben verlinkten Ratgeber zur Arbeit einer Social Media Agentur.

Zum Schluss das Geld. Bei Social Media Agenturen begegnen Ihnen vor allem drei Arten der Abrechnung:

Abrechnungsmodell So funktioniert es Gut für
Monatlicher Festbetrag (Retainer) fester Betrag für ein vereinbartes Paket, etwa Zahl der Beiträge und Kanäle laufende Betreuung über viele Monate
Projektpreis Festpreis für ein klar umrissenes Vorhaben Eröffnung, Saisonkampagne, Strategie oder Fotoshooting
Erfolgsabhängige Vergütung Teil des Honorars hängt von vereinbarten Ergebnissen ab Werbekampagnen mit klar messbarem Ziel

Quelle: Preisübersichten von OMR Reviews und Business Punk, abgerufen am 6. November 2026. Das Werbebudget für Anzeigen steckt in keinem dieser Modelle, es wird zusätzlich an die Plattform gezahlt. Zur groben Orientierung: Einstiegspakete für ein bis zwei Kanäle beginnen laut aktuellen Ratgebern je nach Anbieter bei 500 bis 1.200 Euro im Monat (Quelle: creationell.de, Stand August 2026, und ostend.digital, Stand März 2026). Was größere Pakete kosten und wovon der Preis abhängt, steht im Ratgeber Wie viel kostet eine Social Media Agentur?

Wann ist eine Agentur gar nicht die richtige Hilfe?

Manchmal kommt bei der Suche heraus, dass Sie gar keine Agentur brauchen. Typisch ist das, wenn Sie die Fotos ohnehin selbst machen, jemand im Team gern schreibt und eigentlich nur die Ordnung fehlt. Also ein Plan, was wann erscheint, und weniger Gefummel bei jedem einzelnen Beitrag.

Dann reicht vielleicht ein Social Media Manager, angestellt oder frei, der ein paar Stunden in der Woche für Sie da ist. Was das kostet, steht im Ratgeber Wie viel kostet ein Social Media Manager? Oder Sie arbeiten mit einer Software, die beim Planen und Texten hilft. Gemischt geht auch, und das sehe ich häufig: Den Alltag auf dem Kanal macht das eigene Team, und fürs Fotoshooting vor der Saison oder eine größere Kampagne kommt gezielt eine Agentur dazu.

Was Sie jetzt tun können und wobei Momentsuite hilft

Bevor Sie suchen, schreiben Sie auf, was Sie abgeben wollen und was im Haus bleibt, welche Kanäle Sie haben und wer bei Ihnen freigibt. Mit diesem Zettel sehen Sie ziemlich schnell, welche Art von Agentur überhaupt infrage kommt.

Wenn Sie einen Teil der Arbeit lieber selbst behalten, ist Momentsuite eine Möglichkeit dafür. Die Marketing-Software ist für Restaurants, Hotels und Agenturen gemacht. Aus der Adresse Ihrer Website entstehen eine Markenstrategie und Beitragsentwürfe für die ersten zwei Wochen, und den Redaktionsplan finden Sie dort zusammen mit Fotostudio, Videostudio, Werbestudio, Inbox und Statistiken in einem System. Die Tarife kosten 129, 299 oder 699 Euro im Monat, eine Einrichtung ist optional (Details auf der Preisseite). Testen können Sie Momentsuite 14 Tage kostenlos, die Bedingungen stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Welche Social Media Agenturen gibt es?

Man kann grob fünf Arten auseinanderhalten. Full-Service-Agenturen machen Social Media neben Website und Werbung mit, Spezialagenturen machen nur die Kanäle. Dazu kommen Agenturen, die sich auf Anzeigen oder Influencer konzentrieren, solche mit Branchenschwerpunkt, etwa auf Gastronomie, und Freelancer.

Was ist der Unterschied zwischen einer Full-Service-Agentur und einer Social Media Agentur?

Bei einer Full-Service-Agentur ist Social Media eine Abteilung unter mehreren, die Website oder der Prospekt laufen dort gleich mit. Eine Social Media Agentur macht dagegen ausschließlich Ihre Kanäle. Wer sowieso gerade alles neu aufstellt, ist bei der ersten oft besser aufgehoben, wer nur Instagram abgeben will, bei der zweiten.

Wie finde ich eine passende Social Media Agentur?

Am einfachsten über Kollegen: Fragen Sie Gastgeber in Ihrer Gegend, deren Kanäle Ihnen gefallen, wer das für sie macht. Daneben helfen eine Suche mit Ihrem Ort und Agenturverzeichnisse wie OMR Reviews oder Sortlist. Mit zwei, höchstens drei Agenturen ein Gespräch führen reicht meistens.

Braucht ein Restaurant eine Agentur, die auf Gastronomie spezialisiert ist?

Muss nicht sein. Hilfreich ist aber, wenn die Leute schon mal einen Betrieb mit Saison und Schichtdienst betreut haben und wissen, dass Gäste dauernd nach Allergenen oder freien Tischen fragen. Lassen Sie sich Kanäle zeigen, die die Agentur für andere Gastgeber macht.

Wie rechnen Social Media Agenturen ab?

Meistens mit einem festen Betrag pro Monat für ein vereinbartes Paket. Für einzelne Vorhaben wie eine Eröffnung gibt es Projektpreise, manchmal hängt ein Teil des Honorars auch vom Ergebnis ab. Das Geld für die Anzeigen selbst kommt in der Regel noch obendrauf.

Darf eine Agentur auch für das Restaurant nebenan arbeiten?

Es kommt vor, dass eine Agentur mehrere Betriebe in derselben Stadt betreut, und das bringt durchaus Ortskenntnis mit. Wenn Sie das nicht möchten, sprechen Sie es vor der Unterschrift an. Was Sie vereinbaren, gehört dann schriftlich in den Vertrag, etwa als Ausschluss direkter Mitbewerber in Ihrem Ort.

Wer hinter Momentsuite steht

  • Yvonne Dachs-Stoffel, Momentsuite
    YvonneHat Momentsuite gegründet und verantwortet Vertrieb und Marketing.
  • Jeremias Burger, Momentsuite
    JerryStudierter Informatiker und Geschäftsführer der Scalableloops GmbH, baut Momentsuite technisch mit auf.
  • Nikolai Schöbel, Momentsuite
    NikoGeschäftsführer der Scalableloops GmbH, seit über 20 Jahren im Digitalbusiness.

Momentsuite ist ein Angebot der Scalableloops GmbH.

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