Social Media Agentur Kosten: Preise und Pakete 2026
Social Media Agentur Kosten 2026: was Strategie, Beiträge, Community und Anzeigen im Monat kosten, mit Stundensätzen und Vergleich zu Software.
Eine Social Media Agentur kostet in Deutschland für die laufende Betreuung meist zwischen rund 800 und 5.000 Euro im Monat. Das Werbebudget für Anzeigen ist darin nicht enthalten, und große Full-Service-Mandate mit Videoproduktion liegen darüber.
Wo Sie in dieser Spanne landen, entscheidet der Umfang: wie viele Kanäle betreut werden, wie viele Beiträge und Reels im Monat entstehen, ob jemand die Kommentare beantwortet und ob bezahlte Anzeigen dazugehören. Ehrlich gesagt halte ich die Spanne allein für ziemlich wenig hilfreich (zwischen Unter- und Obergrenze liegt mehr als das Sechsfache), solange man nicht weiß, was hinter einer Zahl steckt. Zwei Angebote zum selben Monatspreis können nämlich völlig verschieden sein, das eine mit Strategie und wenigen, sorgfältig geplanten Beiträgen, das andere mit vielen Beiträgen und ohne jede Planung, und den Unterschied sieht man erst, wenn man nachzählt. Darum geht es hier weniger um den einen richtigen Preis als darum, wie Sie ein Angebot lesen.
Welche Social Media Agentur Kosten fallen im Monat an?
Die meisten Agenturen verkaufen ihre Betreuung in Stufen. Jede zieht die Grenzen ein bisschen anders, aber legt man zwei aktuelle Ratgeber nebeneinander, die unabhängig voneinander erschienen sind, ähneln sich die Größenordnungen doch erstaunlich.
| Stufe | Typischer Umfang | Preis pro Monat |
|---|---|---|
| Basis | ein Kanal, regelmäßige Beiträge | rund 800 bis 1.500 Euro |
| Erweitert | zwei oder mehr Kanäle, Community Management | rund 1.500 bis 3.500 Euro |
| Full Service | mehrere Kanäle, Content-Produktion, Anzeigenbetreuung | ab rund 3.000 bis 4.000 Euro aufwärts |
Quelle: nexaviral.de (aktualisiert September 2026) und ledistagency.de (Juni 2026), abgerufen im November 2026. Alle Beträge ohne Werbebudget.
Andere Ratgeber setzen die Stufen höher an. Das liegt vor allem daran, dass hinter dem Wort „Basis“ je nach Agentur ganz unterschiedlich viele Beiträge stecken, den Paketnamen können Sie beim Vergleich also getrost ignorieren und gleich nach der Menge fragen.
Ganz unten im Markt gibt es übrigens Einstiegspakete unter 500 Euro im Monat, meist für einen einzigen Kanal und mit wenigen Beiträgen. Für ein Café, das auf Instagram einfach regelmäßig zeigen will, was heute in der Kuchentheke steht, kann das reichen. Sobald aber ein zweiter oder dritter Kanal dazukommt, etwa Facebook und TikTok, landen Sie fast zwangsläufig eine Stufe höher.
Wofür bezahlen Sie bei einer Agentur? Die Preise je Leistung
Hinter jeder Pauschale stehen einzelne Leistungen. Wer sie auseinandernimmt, kann gezielt das einkaufen, was im eigenen Team fehlt, und den Rest selbst machen.
| Leistung | Wie abgerechnet | Preisrahmen |
|---|---|---|
| Strategie und Konzept | einmalig, oft als Workshop | rund 500 bis 5.000 Euro |
| Erstellung von Beiträgen | pro Beitrag oder im Paket | ab etwa 100 Euro pro Beitrag |
| Community Management | monatlich, teils im Paket enthalten | rund 300 bis 800 Euro als eigener Baustein |
| Anzeigenbetreuung | feste Monatsgebühr oder Anteil am Werbebudget | Anteil ab rund 15 Prozent, oft mit Mindestbetrag |
| Reporting | meist im Paket enthalten | selten einzeln ausgewiesen |
Die Quellen zu jeder Zeile stehen in der Quellenübersicht zu diesem Artikel, Stand November 2026.
Eine Strategie verhindert Beiträge ins Blaue
Am Anfang steht meist eine Analyse. Wen wollen Sie erreichen, welche Kanäle taugen dafür, und wie soll Ihr Haus klingen, eher familiär wie ein Landgasthof oder eher kühl und elegant wie eine Hotelbar? Dafür nennen die Ratgeber einmalig rund 500 bis 5.000 Euro, je nachdem, ob es ein kompakter Workshop ist oder ein ausgearbeitetes Konzept mit Redaktionsplan. Was so ein Termin enthält, steht im Ratgeber Wie viel kostet ein Social Media Workshop?.
Hier würde ich eher nicht sparen. Ohne festgelegte Ziele produziert jede Agentur Beiträge ins Blaue, und das Reporting hat später keinen Maßstab, an dem man ablesen könnte, ob sich das Geld gelohnt hat.
Einzelne Beiträge: Ab welchem Preis rechnen Agenturen?
Einzelne Beiträge bieten Agenturen ab etwa 100 Euro an. Nach oben ist viel Luft, weil ein Foto vom Mittagstisch mit zwei Zeilen Text schlicht weniger Arbeit macht als ein Reel, für das jemand in der Küche dreht und hinterher schneidet. Fotoshootings vor Ort stecken oft nicht im Monatspaket und kosten extra, also lieber vorher nachfragen, bevor der Fotograf zum ersten Mal vor der Tür steht.
Community Management: Antworten kosten Zeit
Kommentare und Nachrichten zu beantworten ist Arbeit, die nie fertig wird. Wenn jemand am Freitagabend fragt, ob für sechs Personen noch ein Tisch frei ist, hilft die Antwort am Montag niemandem mehr. Bei manchen Agenturen steckt das im Paket, bei anderen buchen Sie es dazu, und als eigener Baustein reichen die veröffentlichten Preise von rund 300 Euro für wenige Stunden im Monat bis etwa 800 Euro. Lassen Sie sich die vereinbarte Reaktionszeit schriftlich geben (werktags ist nicht dasselbe wie täglich).
Bei Anzeigen zahlen Sie zwei getrennte Rechnungen
Auf der Rechnung der Agentur stehen die Einrichtung, die Auswahl der Zielgruppen, die Gestaltung und die laufende Betreuung der Kampagnen. Abgerechnet wird das unterschiedlich: Manche Agenturen nehmen eine feste Monatsgebühr, andere einen Anteil am Werbebudget (in den Ratgebern beginnt der bei rund 15 Prozent, und oft gibt es dazu einen Mindestbetrag pro Monat, egal wie klein die Kampagne ist), und für die Einrichtung kann noch eine einmalige Summe dazukommen.
Die zweite Rechnung schickt die Plattform selbst, denn dorthin fließt das eigentliche Werbebudget, und das steckt im Agenturpreis so gut wie nie mit drin. Wie viel man ausgeben sollte? Darüber gehen die Ratgeber so weit auseinander, dass ich keine dieser Zahlen wiederholen mag. Ein Gasthof, der zum Eröffnungswochenende ein paar Tische voll bekommen will, braucht vermutlich etwas ganz anderes als ein Hotel, das übers Jahr Zimmeranfragen sammelt.
Welches Reporting Sie im Paket erwarten können
Ein Monatsbericht ist bei den meisten Paketen dabei. Wie der aussieht, ist allerdings sehr verschieden, von der kurzen Zahlenübersicht per E-Mail bis zum Termin, in dem jemand die Zahlen mit Ihnen durchgeht und sagt, was er im nächsten Monat anders machen würde. Fragen Sie vorher, welche Kennzahlen drinstehen. Sonst lesen Sie jeden Monat von Reichweite, obwohl Sie eigentlich wissen wollten, ob über Instagram auch Reservierungen kommen.
Stundensatz, Pauschale oder Paket: Wie rechnen Agenturen ab?
Am häufigsten ist die monatliche Pauschale, die in der Branche Retainer heißt, also ein fester Betrag für einen festgelegten Umfang. Das gibt beiden Seiten Planungssicherheit. Einen Haken hat es trotzdem, und Saisonbetriebe spüren ihn zuerst: Im ruhigen Januar zahlen Sie genauso viel wie im August.
Daneben rechnen viele Agenturen nach Stunden ab, meist bei Beratung, Workshops oder einzelnen Aufgaben, und die veröffentlichten Sätze liegen bei rund 65 bis 180 Euro. Das lohnt sich vor allem, wenn Ihr Team das meiste ohnehin selbst macht und nur hin und wieder jemanden dazuholt (vor einer Wiedereröffnung zum Beispiel, wenn plötzlich alles gleichzeitig fertig werden muss).
Feste Pakete sind im Grunde auch Pauschalen, nur hat die Agentur den Inhalt schon festgelegt. Das macht den Vergleich leichter. Ob das Paket dann zu einem Hotel mit Tagungsgeschäft genauso passt wie zur Pizzeria um die Ecke, ist eine andere Frage, und deshalb würde ich immer nach Anpassungen fragen.
Und die Mehrwertsteuer? Agenturen nennen ihre Preise in der Regel netto, die Umsatzsteuer kommt also noch dazu.
Welche Kosten stehen nicht im Agenturpreis?
Ärger entsteht nach meinem Eindruck seltener über die Pauschale selbst als über das, was nicht drinsteht. Schauen Sie im Angebot deshalb gezielt nach diesen Posten:
- das Werbebudget für bezahlte Anzeigen
- Fotoshootings und Videodrehs vor Ort
- einmalige Startkosten für Einrichtung, Strategie oder das Aufsetzen der Kanäle
- Honorare für Influencer oder Creator, falls Sie mit ihnen zusammenarbeiten
Was gern untergeht, sind Laufzeit und Kündigungsfrist. Ein günstiger Monatspreis mit langer Bindung kostet am Ende womöglich mehr als ein höherer, aus dem Sie nach drei Monaten wieder herauskommen, falls die Zusammenarbeit nicht passt.
Agentur, Freelancer oder Software: Was kostet welcher Weg?
Statt einer Agentur kommen auch ein Freelancer oder eine Software infrage, oder beides gemischt. Was besser passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit und Wissen im eigenen Team steckt.
| Weg | Typische Kosten | Wer macht die Arbeit? |
|---|---|---|
| Agentur | rund 800 bis 5.000 Euro im Monat | die Agentur, Sie geben frei |
| Freelancer | rund 50 bis 120 Euro pro Stunde | eine Person |
| Planungssoftware | ab rund 5 Dollar je Kanal bis rund 400 Dollar je Nutzer im Monat | Ihr Team |
| Momentsuite | 129, 299 oder 699 Euro im Monat, Einrichtung optional (Preise) | Ihr Team, mit Entwürfen aus der Software |
Quellen: Agenturen nach nexaviral.de und ledistagency.de; Freelancer nach nexaviral.de und sparkful.media; Planungssoftware nach den Preisseiten von Buffer und Hootsuite (dort in US-Dollar, jährliche Abrechnung); Momentsuite nach momentsuite.ai/pricing. Stand November 2026.
Mit einem Freelancer haben Sie eine feste Ansprechperson, und solange der Umfang überschaubar bleibt, ist das angenehm. Nur fehlt bei Krankheit oder Urlaub die Vertretung, und dann hängt alles an einem Menschen, von der Strategie bis zur letzten Anzeige.
Bei einer Software liegt der Monatspreis in der Tabelle meist unter dem einer Agentur. Die Arbeit landet dann allerdings bei Ihnen, und gespart ist das Honorar nur, wenn sich im Team jemand regelmäßig um Planung und Texte kümmert (und um die Antworten, die nicht bis Montag warten können). Wer mittags selbst am Pass steht, weiß, wie knapp diese Zeit sein kann. Welche Programme es gibt, zeigt der Ratgeber Welche Social Media Management Tools gibt es?. Wer überlegt, jemanden fest einzustellen, findet die Zahlen im Ratgeber Wie viel kostet ein Social Media Manager?.
Woran erkennen Sie, ob ein Angebot zum Preis passt?
Ein niedriger Preis ist kein schlechtes Zeichen und ein hoher kein gutes. Entscheidend ist, dass Sie wissen, was Sie bekommen, und dabei helfen diese Fragen:
- Wie viele Beiträge, Stories und Reels entstehen pro Monat, und auf welchen Kanälen?
- Ist eine Strategie mit Zielgruppe und Zielen enthalten oder kostet sie extra?
- Wer beantwortet Kommentare und Nachrichten, und wie schnell?
- Welche Kennzahlen stehen im Reporting?
- Ist das Werbebudget klar von der Anzeigenbetreuung getrennt?
- Wem gehören die erstellten Inhalte nach Vertragsende?
Mein Tipp, wenn zwei Angebote auf dem Tisch liegen: Ziehen Sie Strategie, Community Management und Reporting ab, teilen Sie den Rest durch die Zahl der Beiträge und schauen Sie, was je Beitrag übrig bleibt. Dann sieht man meistens ziemlich schnell, ob das günstigere Paket schlicht weniger enthält. Bietet eine Agentur ein kostenloses Erstgespräch an, ist das ohnehin der richtige Moment für genau diese Fragen. Was eine Agentur im Alltag leistet, beschreibt der Ratgeber Was macht eine Social Media Agentur?.
Was Sie jetzt tun können und wobei Momentsuite hilft
Schreiben Sie zuerst auf, welche Leistungen Sie brauchen und welche Ihr Team selbst schafft. Danach holen Sie zwei oder drei Angebote ein und legen sie mit den Fragen oben nebeneinander. Oft ist eine Mischung sinnvoll, bei der Strategie und Videos von außen kommen und die laufenden Beiträge im eigenen Haus entstehen.
Für diesen eigenen Teil haben wir Momentsuite gebaut, eine Marketing-Software für Restaurants, Hotels und Agenturen. Aus der Adresse Ihrer Website entstehen eine Markenstrategie und Beitragsentwürfe für die ersten zwei Wochen, und den Redaktionsplan samt Fotostudio, Videostudio, Werbestudio, Inbox und Statistiken finden Sie in einem System. Die Tarife Local Hero, Smart und Business kosten 129, 299 oder 699 Euro im Monat, Einrichtung und persönliche Schulung sind optional (alle Details auf der Preisseite), und Sie können Momentsuite 14 Tage kostenlos testen.
Häufige Fragen
Wie viel kostet eine Social Media Agentur?
Für die laufende Betreuung nennen deutsche Ratgeber meist rund 800 bis 5.000 Euro im Monat, große Full-Service-Mandate liegen darüber. Der Preis hängt vor allem von der Zahl der Kanäle, der Menge an Beiträgen und Videos, dem Community Management und der Anzeigenbetreuung ab. Das Werbebudget für Anzeigen kommt fast immer dazu.
Was kostet eine Social Media Agentur im Monat für ein kleines Unternehmen?
Eine Basisbetreuung für einen Kanal kostet laut mehreren Ratgebern rund 800 bis 1.500 Euro im Monat. Einzelne Agenturen bieten Einstiegspakete schon unter 500 Euro an, dann mit wenigen Beiträgen. Vergleichen Sie deshalb immer, wie viele Beiträge und Kanäle im Preis stecken.
Was kostet Social Media Betreuung bei einem Freelancer?
Freiberufliche Social Media Manager rechnen meist nach Stunden ab, die veröffentlichten Spannen liegen bei rund 50 bis 120 Euro pro Stunde. Agenturen nennen für Beratung und Umsetzung rund 65 bis 180 Euro. Wie teuer ein Monat wird, ergibt sich aus den vereinbarten Stunden.
Ist das Werbebudget im Preis einer Social Media Agentur enthalten?
In der Regel nicht. Agenturen berechnen die Planung und Betreuung der Anzeigen, das Werbebudget selbst zahlen Sie zusätzlich, es geht an die Plattform. Fragen Sie im Angebot ausdrücklich nach, welche der beiden Summen gemeint ist.
Was kostet ein einzelner Social Media Beitrag bei einer Agentur?
Für einzelne Beiträge nennen Ratgeber Preise ab etwa 100 Euro, aufwendige Grafiken, Animationen und Reels kosten mehr. Wie viel darüber, hängt von Gestaltung, Text und Format ab.
Wer hinter Momentsuite steht
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YvonneHat Momentsuite gegründet und verantwortet Vertrieb und Marketing. -
JerryStudierter Informatiker und Geschäftsführer der Scalableloops GmbH, baut Momentsuite technisch mit auf. -
NikoGeschäftsführer der Scalableloops GmbH, seit über 20 Jahren im Digitalbusiness.
Momentsuite ist ein Angebot der Scalableloops GmbH.