Social Media Tools: Welche es gibt und was sie kosten
Social Media Tools nach Aufgabe sortiert: Planen, Inbox, Analyse, Bild und Komplettlösung, mit Einstiegspreisen vom Anbieter, Stand November 2026.
Social Media Tools lassen sich am besten danach sortieren, welche Arbeit sie Ihnen abnehmen: Beiträge planen und veröffentlichen, Kommentare und Nachrichten beantworten, Zahlen auswerten, Bilder und Videos gestalten, oder all das in einem System. Bekannte Namen sind Buffer, Agorapulse, Swat.io, Metricool, Fanpage Karma, Canva, CapCut, Hootsuite und Sprout Social, und ihre Einstiegspreise liegen zwischen einem kostenlosen Tarif und 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Stand November 2026).
Welches davon zu Ihnen passt, hängt weniger an der Marke als an der Frage, wo bei Ihnen eigentlich die Zeit verloren geht. Ein Café, das ein einziges Instagram-Profil pflegt und abends zwischen Abrechnung und Aufräumen noch schnell ein Foto vom Tagesgericht hochlädt, braucht etwas anderes als ein Hotel, in dem drei Leute an vier Kanälen arbeiten und jeden Morgen ein Dutzend Fragen zu freien Zimmern über Facebook hereinkommen. Deshalb ist dieser Überblick nach Aufgaben gegliedert und nicht nach Beliebtheit.
Welche Social Media Tools gibt es, sortiert nach Aufgabe?
Die Tabelle fasst die bekannten Social Media Management Tools in fünf Gruppen zusammen. Eine Rangliste ist das nicht, die Reihenfolge innerhalb der Tabelle hat keine Bedeutung. Und weil Anbieter ihre Preise öfter ändern, als man denkt, steht bei jedem Betrag der Monat, in dem wir nachgesehen haben.
| Tool | Wofür es gebaut ist | Einstiegspreis (Stand November 2026) |
|---|---|---|
| Buffer | Beiträge planen und veröffentlichen | kostenlos für bis zu 3 Kanäle, bezahlt ab 5 US-Dollar pro Kanal und Monat |
| Agorapulse | Inbox, Planung und Berichte für Teams | ab 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat, bei jährlicher Zahlung günstiger |
| Swat.io | Ticket-Inbox für Community Management und Kundenservice | ab 39 Euro im Monat (Paket Small, 2 Nutzer) |
| Metricool | Analyse und Reporting | kostenlos für eine Marke, Starter ab 25 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung |
| Fanpage Karma | Analyse und Monitoring | kostenlos, Professional ab 29 Euro im Monat |
| Canva | Grafiken und Designs für Beiträge | kostenlos, Pro 110 Euro im Jahr |
| CapCut | Videos und Reels schneiden | kostenlose Version, bezahlte Tarife je nach Angebot |
| Hootsuite | Komplettlösung für Planung, Monitoring und Berichte | ab 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung |
| Sprout Social | Komplettlösung für Teams | Essentials 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat, Standard ab 199 US-Dollar |
| Momentsuite | Marketing-Software für Restaurants, Hotels und Agenturen | ab 129 Euro im Monat |
Quelle: Preisseiten der Anbieter (buffer.com, agorapulse.com, swat.io, metricool.com, app.fanpagekarma.com, canva.com, capcut.com, hootsuite.com, sproutsocial.com, momentsuite.ai), abgerufen am 6. November 2026, gegengeprüft mit den Vergleichen von OMR Reviews (Stand Dezember 2025), HubSpot (aktualisiert Oktober 2026) und Zapier (geprüft Mai 2026). Wo die Angaben voneinander abweichen, gilt der Preis auf der Seite des Anbieters.
Beim Vergleichen stolpert man über zwei Dinge. Die Anbieter rechnen ganz verschieden ab: Buffer pro Kanal, Agorapulse, Hootsuite und Sprout Social pro Nutzer, Swat.io pro Paket mit fester Zahl an Nutzern. Und mehrere Anbieter nennen ihre Preise in US-Dollar, sodass ein direkter Vergleich mit einem Euro-Preis ohnehin hinkt. Rechnen Sie also mit Ihrer eigenen Zahl an Kanälen und Personen, bevor Sie zwei Preise nebeneinanderlegen.
Welches Tool hilft beim Planen und Veröffentlichen von Posts?
Ein Planungstool ist im Kern ein Kalender: Sie legen fertige Beiträge hinein, und das Tool veröffentlicht sie zur gewählten Uhrzeit auf Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok oder Pinterest. Welche Netzwerke genau unterstützt werden, steht auf der Seite des Anbieters, und es lohnt sich, das für jeden Kanal einzeln nachzusehen (gerade bei neueren Plattformen wie Threads oder Bluesky).
Buffer gehört in diese Gruppe. Der kostenlose Tarif reicht für bis zu drei Kanäle, der bezahlte kostet 5 US-Dollar pro Kanal und Monat (Stand November 2026, Quelle: buffer.com und HubSpot). Ein Restaurant, das drei Kanäle anbindet, landet also bei 15 US-Dollar im Monat.
Aber ein Planungstool ersetzt keinen Plan. Es sagt Ihnen nicht, ob Ihre Gäste lieber den neuen Mittagstisch sehen oder einen Blick in die Küche, und auch nicht, wie oft pro Woche ein Beitrag sinnvoll ist. Das klärt ein Konzept, und das steht vor dem ersten geplanten Post. Wie so ein Konzept aufgebaut ist, lesen Sie im Ratgeber Was gehört in ein Social Media Konzept?.
Womit beantworten Sie Kommentare und Nachrichten an einer Stelle?
Sobald mehr als ein Kanal läuft, verteilen sich Kommentare, Direktnachrichten und Erwähnungen auf mehrere Apps, und irgendwann liegt die Anfrage nach einem Tisch für zwölf Personen drei Tage ungelesen im Facebook-Postfach, weil alle nur auf Instagram geschaut haben. Ein gemeinsamer Posteingang (meist Inbox genannt) sammelt das an einem Ort. Im Team sieht dann jeder, wer was schon beantwortet hat.
Agorapulse führt Zapier als Tool für genau diesen Posteingang, HubSpot ordnet es den All-in-one-Plattformen zu. Der Tarif Standard beginnt bei 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat, mit jährlicher Zahlung wird es günstiger (Stand November 2026, Quelle: agorapulse.com und Zapier).
Swat.io bietet eine Ticket-Inbox, also einen zentralen Posteingang für Community Management und Kundenservice. Das kleinste Paket heißt Small, kostet ab 39 Euro im Monat und gilt für zwei Nutzer, testen können Sie 21 Tage kostenlos (Stand November 2026, Quelle: swat.io und OMR Reviews).
Für ein Hotel, bei dem über Instagram und Facebook laufend Fragen zu Anreise, Frühstückszeiten oder freien Zimmern eingehen, ist dieser Überblick über offene Nachrichten oft wichtiger als jede Planungsfunktion.
Welche Tools zeigen, was Ihre Beiträge bringen?
Analyse-Tools werten aus, welche Beiträge Reichweite und Interaktionen bringen, und fassen das in einem Dashboard oder einem Report zusammen. Manche vergleichen Ihr Profil zusätzlich mit anderen Betrieben, andere beobachten, wo Ihre Marke im Netz erwähnt wird, was man Social Listening nennt.
Metricool ordnet Zapier der Analyse und dem Reporting zu, der Anbieter selbst beschreibt sich als Tool für Planung, Analyse und Management. Kostenlos ist es für eine Marke, der Tarif Starter kostet 25 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung (Stand November 2026, Quelle: metricool.com und Zapier).
Fanpage Karma beschreibt OMR Reviews als Analyse- und Monitoring-Tool. Es gibt eine dauerhaft kostenlose Version, der Tarif Professional kostet ab 29 Euro im Monat (Stand November 2026, Quelle: Fanpage Karma und HubSpot).
Für Social Listening in größerem Umfang nennen HubSpot und Agorapulse in ihren Übersichten Brandwatch.
Die Zahlen selbst verbessern allerdings noch keinen einzigen Beitrag. Was in der Praxis hilft, ist ein fester Termin im Monat (etwa der erste Montag), an dem Sie die drei stärksten und die drei schwächsten Posts nebeneinanderlegen und daraus eine Entscheidung ableiten, die Sie dann auch umsetzen: mehr Videos aus der Küche, eine andere Uhrzeit, weniger Speisekarte und mehr Menschen.
Mit welchen Tools gestalten Sie Bilder und schneiden Reels?
Content-Tools helfen beim Erstellen der Beiträge selbst, also bei Grafiken für den Feed und beim Videoschnitt für Reels und Stories.
Canva bietet eine kostenlose Version. Canva Pro kostet 110 Euro im Jahr, Canva Business 170 Euro im Jahr pro Person (Stand November 2026, Quelle: canva.com, giga.de und HubSpot).
CapCut ist ein Programm für den Videoschnitt, ebenfalls mit kostenloser Version. Bei den bezahlten Tarifen weichen die Preise auf der Anbieterseite und in Vergleichsportalen voneinander ab, deshalb nennen wir hier keinen Betrag; schauen Sie direkt bei CapCut nach, bevor Sie buchen.
Beide bereiten Inhalte nur vor. Veröffentlicht wird danach über ein Planungstool oder direkt in der jeweiligen App.
Wann lohnt sich eine Komplettlösung wie Hootsuite oder Sprout Social?
Komplettlösungen bündeln Planung, Inbox, Monitoring und Berichte in einem System. HubSpot führt Hootsuite, Sprout Social und Agorapulse in der Gruppe der All-in-one-Plattformen, Zapier nennt Hootsuite ein Tool mit vollem Funktionsumfang.
Hootsuite beginnt bei 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat für das Standard-Abo bei jährlicher Zahlung (Stand November 2026, Quelle: hootsuite.com und Zapier). OMR Reviews nennt als Funktionen anpassbare Dashboards zur Überwachung von Keywords und Kanälen und Berichte zur Performance.
Sprout Social kostet im Tarif Essentials 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat, der Tarif Standard beginnt bei 199 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Stand November 2026, Quelle: sproutsocial.com und Zapier).
Ob sich das rechnet, zeigt ein kleines Beispiel. Eine Person, die drei Kanäle mit Buffer plant (15 US-Dollar im Monat), Grafiken in Canva Pro baut (110 Euro im Jahr, also rund 9 Euro im Monat) und die Zahlen im Gratistarif von Metricool anschaut, zahlt deutlich weniger als für eine Komplettlösung ab 99 US-Dollar pro Nutzer, springt dafür aber zwischen drei Programmen hin und her und hat keinen gemeinsamen Posteingang. Eine Komplettlösung lohnt sich eher dann, wenn mehrere Leute an denselben Kanälen arbeiten, viele Nachrichten eingehen oder Beiträge vor dem Veröffentlichen von jemandem freigegeben werden müssen.
Worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl achten?
Bevor Sie irgendetwas testen, hilft eine kurze Liste mit dem, was bei Ihnen wirklich zählt.
Kanäle: Schreiben Sie auf, welche Plattformen Sie heute nutzen und in den nächsten zwölf Monaten nutzen wollen, etwa Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok, YouTube, Pinterest, Threads oder Bluesky, und prüfen Sie bei jedem Tool, ob alle dabei sind.
Team: Zählen Sie die Personen, die im Tool arbeiten werden. Bei Preisen pro Nutzer verdoppelt die zweite Person die Kosten, und das merkt man oft erst auf der ersten Rechnung.
Aufgaben: Klären Sie, ob Sie vor allem planen, Nachrichten beantworten, auswerten oder Inhalte erstellen. Daraus ergibt sich, welche Gruppe aus der Tabelle oben überhaupt in Frage kommt.
Datenschutz: Ein Tool, das Nachrichten von Gästen verarbeitet, verarbeitet personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag. Art. 28 DSGVO verlangt dafür eine Grundlage wie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, also fragen Sie den Anbieter danach, bevor Sie Ihre Kanäle verbinden.
Testphase: Testen Sie mit echten Beiträgen und echten Nachrichten, nicht mit Platzhaltern. Ob die Arbeit im Tool wirklich schneller geht, zeigt sich nämlich erst an einem vollen Freitagabend.
Und falls Sie eher überlegen, Social Media ganz abzugeben, statt selbst mit Tools zu arbeiten: Dann lohnt der Vergleich mit den Kosten für Personal oder Dienstleister, dazu gibt es die Ratgeber Wie viel kostet ein Social Media Manager? und Wie viel kostet eine Social Media Agentur?.
Wo ordnet sich Momentsuite unter den Social Media Tools ein?
Momentsuite ist eine Marketing-Software für Restaurants, Hotels und Agenturen. Aus der Adresse Ihrer Website entstehen eine Markenstrategie und Beitragsentwürfe für die ersten zwei Wochen, und Redaktionsplan, Fotostudio, Videostudio, Werbestudio, Inbox und Statistiken liegen in einem System. Damit gehört Momentsuite zu den Lösungen, die mehrere Aufgaben bündeln, mit dem Schwerpunkt Gastgewerbe.
Die Tarife heißen Local Hero (129 Euro), Smart (299 Euro) und Business (699 Euro), jeweils im Monat, Einrichtung und persönliche Schulung optional (Stand November 2026, Quelle: momentsuite.ai/pricing). Wer weder Gastronomie noch Hotel betreibt, findet in der Tabelle oben Tools ohne Branchenschwerpunkt.
Wie finden Sie jetzt das passende Tool?
Notieren Sie, welche Kanäle Sie bespielen, wie viele Personen mitarbeiten und welche Aufgabe Sie im Moment am meisten Zeit kostet. Suchen Sie sich dann aus der passenden Gruppe zwei Tools aus und testen Sie beide parallel mit echten Beiträgen; nach zwei Wochen wissen Sie meistens ziemlich genau, mit welchem Sie schneller fertig werden.
Wenn Sie ein Restaurant, ein Hotel oder eine Agentur führen und Planung, Bilder, Nachrichten und Statistiken an einem Ort haben möchten, können Sie Momentsuite 14 Tage kostenlos testen, die Bedingungen stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Welche Social Media Tools sind kostenlos?
Mehrere Anbieter haben einen kostenlosen Tarif mit Grenzen. Buffer erlaubt im Free-Tarif bis zu drei Kanäle, Metricool eine Marke, dazu bieten Fanpage Karma, Canva und CapCut eine kostenlose Version. Für Teams, Berichte oder mehr Kanäle braucht es in der Regel einen bezahlten Tarif (Stand November 2026).
Was kostet ein Social Media Management Tool im Monat?
Bei den Tools in diesem Ratgeber reichen die Einstiegspreise von 0 Euro bis 99 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Planungstools wie Buffer rechnen pro Kanal ab und beginnen bei 5 US-Dollar, Komplettlösungen wie Hootsuite beginnen bei 99 US-Dollar pro Nutzer. Maßgeblich ist, wie viele Kanäle und wie viele Personen Sie anbinden (Stand November 2026).
Was ist der Unterschied zwischen einem Planungstool und einem Social Media Management Tool?
Ein Planungstool macht eine Sache: Es legt Beiträge in einen Kalender und veröffentlicht sie zur gewählten Zeit. Ein Social Media Management Tool kann meist mehr, etwa einen gemeinsamen Posteingang für Kommentare und Nachrichten, Berichte und Freigaben im Team. Was genau im Tarif steckt, steht auf der Preisseite des Anbieters.
Brauchen Unternehmen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Tool-Anbieter?
Sobald ein Tool personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, etwa Nachrichten von Kundinnen und Kunden, verlangt Art. 28 DSGVO eine Grundlage wie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Fragen Sie den Anbieter vor dem Start danach. Für eine verbindliche Einschätzung im Einzelfall ist eine Rechtsberatung zuständig.
Reicht ein einziges Tool für Social Media?
Kommt darauf an, was bei Ihnen anfällt. Planen Sie nur Beiträge vor, genügt ein Planungstool. Sobald Gäste Ihnen schreiben, Sie Zahlen sehen wollen und Bilder bearbeiten, brauchen Sie entweder mehrere Tools nebeneinander oder eines, das alles verbindet.
Wer hinter Momentsuite steht
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YvonneHat Momentsuite gegründet und verantwortet Vertrieb und Marketing. -
JerryStudierter Informatiker und Geschäftsführer der Scalableloops GmbH, baut Momentsuite technisch mit auf. -
NikoGeschäftsführer der Scalableloops GmbH, seit über 20 Jahren im Digitalbusiness.
Momentsuite ist ein Angebot der Scalableloops GmbH.