Zum Inhalt springen
Drei Teller in drei Größen mit Salat, Brot und einer Praline auf einem Holztisch
Planung und Inhalte

50/30/20-Regel Social Media: Content-Mix mit Beispielen

Die 50/30/20-Regel für Social Media erklärt: welche Beiträge in welchen Anteil gehören, mit Wochenplan aus der Gastronomie und Alternativen wie 80/20.

Mit KI erstelltes Symbolbild
Veröffentlicht
Aktualisiert
Autor
Nikolai Schöbel
Lesezeit
13 Min.
Nikolai Schöbel
Nikolai SchöbelGeschäftsführer der Scalableloops GmbH, seit über 20 Jahren im Digitalbusiness.

Die 50/30/20-Regel für Social Media teilt Ihre Beiträge in drei Anteile: Etwa die Hälfte bringt Ihrem Publikum etwas, rund 30 Prozent ergänzen das um eine zweite Inhaltsart, und höchstens 20 Prozent werben direkt für Ihr Angebot. Gedacht ist sie als Faustregel für den Content-Mix, damit Ihr Profil nicht wie ein Prospekt wirkt, in dem jeder Beitrag etwas verkaufen will.

Was in die 50 und die 30 Prozent gehört, beschreiben Ratgeber allerdings unterschiedlich, und daneben kursieren andere Aufteilungen wie die 80/20-Regel oder die Drittel-Regel. Dieser Ratgeber sortiert die Fassungen, zeigt an einem Beispiel aus der Gastronomie, wie ein Redaktionsplan nach der Regel aussieht, und erklärt, wann Sie davon abweichen sollten. Das Beispiel ist ausgedacht: das Landhotel am Weiher, ein Haus mit zwanzig Zimmern, Restaurant und einer Terrasse, auf der nachmittags Kuchen verkauft wird.

Was besagt die 50/30/20-Regel für Social Media?

Die 50/30/20-Regel für Social Media ist eine Verteilung, keine Vorschrift. Sie sagt, wie sich Ihre Beiträge über einen Zeitraum von einigen Wochen auf Inhaltsarten verteilen sollen. Feste Werte stehen dabei nur zwei: Die Hälfte gehört dem Publikum, ein Fünftel darf werben. Über die 30 Prozent dazwischen sind sich die Quellen weniger einig.

Ich habe mir die verbreiteten Fassungen angesehen, und sie unterscheiden sich vor allem in der Mitte. Beim PR-Fachmagazin PR Daily sind 50 Prozent selbst erstellte Inhalte, die unterhalten oder informieren, 30 Prozent kuratierte Inhalte aus anderen Quellen und 20 Prozent Werbung. Der Software-Anbieter Yuqo nennt 50 Prozent unterhaltende Beiträge, 30 Prozent informierende und 20 Prozent werbliche. Die britische Agentur Engage Web setzt 50 Prozent auf Inhalte rund um das Publikum, 30 Prozent auf die Darstellung der eigenen Marke mit ihren Werten und ihrem Fachwissen und 20 Prozent auf das eigene Angebot (alle abgerufen im November 2026).

Fassung 50 Prozent 30 Prozent 20 Prozent
PR Daily Selbst erstellte Inhalte, die unterhalten oder informieren Kuratierte Inhalte aus anderen Quellen Werbung
Yuqo Unterhaltende Beiträge Informierende Beiträge Werbung
Engage Web Inhalte rund um das Publikum Die eigene Marke, ihre Werte und ihr Fachwissen Das eigene Angebot

Quellen: prdaily.com, yuqo.com, engageweb.co.uk, alle abgerufen im November 2026.

Kuratierte Inhalte sind Beiträge anderer, die Sie teilen und mit einem Satz einordnen. Für ein Restaurant oder Hotel kann das der Beitrag des Weinguts sein, dessen Riesling Sie ausschenken, der Hinweis der Gemeinde auf den Christkindlmarkt oder das Foto, das ein Gast von seinem Frühstück auf der Terrasse gepostet hat. Nennen Sie dabei immer, von wem der Beitrag stammt, und fragen Sie bei Fotos von Gästen vorher, ob Sie es teilen dürfen.

Trotzdem ist für einen Gastronomiebetrieb die dritte Fassung meist die handlichste. Ein Restaurant oder Hotel hat jeden Tag Stoff aus dem eigenen Haus: Küche, Zimmer, Team, Gäste, Region. Geteilte Beiträge von Partnern passen gut in die 30 Prozent, füllen diesen Anteil aber nicht allein. Deshalb arbeitet der Rest dieses Ratgebers mit der Aufteilung nach Nutzen, Persönlichkeit und Werbung.

Drei Inhaltskarten in drei Größen mit Glühbirne, Herz und Einkaufstasche

Welche Beiträge gehören in die 50, die 30 und die 20 Prozent?

Die Frage, die Sie sich bei jedem Beitrag stellen, lautet: Was hat die Person, die gerade durch ihren Feed wischt, davon? Daraus ergibt sich die Einordnung fast von selbst.

Was bringt Ihren Gästen etwas, ohne dass Sie etwas verkaufen?

In die größte Gruppe gehören Beiträge, die informieren, helfen oder unterhalten. In der Gastronomie sind das zum Beispiel ein Rezept für den Salat, nach dem Gäste immer fragen, ein Tipp, welcher Wein zum Wildgericht passt, die drei schönsten Spazierwege rund ums Haus oder eine kurze Erklärung, warum der Spargel dieses Jahr später kommt. Auch Antworten auf Fragen, die am Telefon ständig gestellt werden, sind hier gut aufgehoben: Gibt es Parkplätze, dürfen Hunde mit, kann man die Terrasse für eine Feier mieten?

Solche Beiträge haben auch dann einen Grund, gespeichert oder weitergeschickt zu werden, wenn gerade niemand einen Tisch sucht. Das Landhotel am Weiher hat dafür eine feste Reihe: Jeden Dienstag erklärt der Koch in einem kurzen Video eine Kleinigkeit aus der Küche.

Wer steht hinter Ihrem Haus, und woran sehen Gäste das?

In die 30 Prozent gehört alles, was Ihr Haus von anderen unterscheidet. Das ist der Blick hinter die Kulissen, wenn morgens um sechs der Bäcker die Brezen bringt. Hierher gehören auch die neue Auszubildende, die sich vorstellt, und die Gäste, die zum zehnten Mal ihren Hochzeitstag bei Ihnen feiern und gern aufs Foto wollten. Fragen und Umfragen gehören ebenfalls in diese Gruppe, etwa „Kürbissuppe oder Bärlauchsuppe, was soll im Herbst auf die Karte?“.

Bei Bildern von Gästen und Mitarbeitern brauchen Sie deren Zustimmung, und auch das sollte im Konzept stehen. Wie man solche Regeln festhält, beschreibt der Ratgeber Was gehört in ein Social Media Konzept?.

Wann darf ein Beitrag offen werben?

Die 20 Prozent sind für Beiträge, deren Hauptzweck eine Buchung, eine Reservierung oder ein Kauf ist. Das Wintermenü mit Preis gehört dazu, ebenso das Wellness-Wochenende im Januar oder der Gutschein zu Weihnachten. Werbung ist dabei nichts Unanständiges, sie sollte sich nur deutlich als Angebot zeigen und sagen, wie man bucht. Ein Werbebeitrag ohne Link, Telefonnummer oder klaren nächsten Schritt verschenkt den Platz, den die Regel ihm zugesteht.

Wo die Grenze verläuft, entscheiden Sie selbst, aber einmal und dann immer gleich. Bewährt hat sich eine einfache Frage: Würde der Beitrag auch ohne Preis und Aufruf funktionieren? Wenn ja, gehört er eher in die 50 oder 30 Prozent.

Wie sieht ein Redaktionsplan nach der 50/30/20-Regel aus?

Am leichtesten setzen Sie die 50/30/20-Regel für Social Media um, wenn Sie in Zehnerblöcken denken. Zehn Beiträge entsprechen fünf nützlichen, drei persönlichen und zwei werblichen. Wer zweimal pro Woche postet, kommt in fünf Wochen auf zehn Beiträge, wer fünfmal pro Woche postet, in zwei Wochen.

So hat das Landhotel am Weiher zwei Wochen im Oktober geplant, bei fünf Beiträgen pro Woche:

Tag Woche 1 Anteil Woche 2 Anteil
Montag Wandertipp für den Herbst Nutzen Rezept für das Kürbisbrot Nutzen
Dienstag Küchenvideo: Pilze richtig putzen Nutzen Küchenvideo: Wild richtig garen Nutzen
Mittwoch Die Servicechefin stellt sich vor Persönlichkeit Umfrage: Welcher Kuchen kommt im November? Persönlichkeit
Donnerstag Antworten auf häufige Fragen zur Terrasse Nutzen Morgens in der Backstube Persönlichkeit
Freitag Wildwochen mit Menü und Preis Werbung Gutscheine für Weihnachten Werbung

Das ergibt fünf nützliche, drei persönliche und zwei werbliche Beiträge, also genau 50, 30 und 20 Prozent. Die Werbung liegt bewusst am Freitag, wenn viele das Wochenende planen. Ob das bei Ihren Gästen genauso ist, sehen Sie nach einigen Wochen in den Statistiken Ihrer Profile.

Wichtig ist, dass der Anteil im Plan sichtbar ist. Tragen Sie zu jedem Beitrag ein Kürzel oder eine Farbe ein. Dann sehen Sie beim Planen sofort, wenn drei Angebote hintereinander stehen. Wie so ein Kalender in einem Werkzeug aussieht, zeigt der Redaktionsplan von Momentsuite, und welche anderen Werkzeuge es für die Planung gibt, vergleicht der Ratgeber Welche Social Media Management Tools gibt es?.

Welche anderen Aufteilungen gibt es, und welche passt zu Ihnen?

Die 50/30/20-Regel ist nur eine von mehreren Faustregeln für die Inhaltsarten im Feed. Diese fünf begegnen Ihnen in Ratgebern ebenfalls:

Regel Aufteilung Was dahintersteckt
80/20-Regel 80 Prozent nicht werbend, 20 Prozent werbend Der Werbeanteil ist derselbe wie bei 50/30/20, der Rest wird nicht weiter unterteilt
70/20/10-Regel 70 Prozent Mehrwert, 20 Prozent geteilte Inhalte, 10 Prozent Werbung Halbiert den Werbeanteil gegenüber 50/30/20
Drittel-Regel Je ein Drittel für drei Inhaltsarten Je nach Quelle Marke, Wissen und Mitmachen oder Marke, Branche und persönlicher Austausch
5-3-2-Regel Von zehn Beiträgen fünf aus anderen Quellen, drei selbst produziert, zwei persönlich Setzt stark auf geteilte Inhalte anderer Seiten
4-1-1-Regel Von sechs Beiträgen vier aus anderen Quellen, die übrigen zwei eigene Was die zwei eigenen Beiträge sein sollen, beschreiben die Quellen verschieden

Quellen: Iconosquare, Socialkit, Kontentino, t3n, Neal Schaffer und Triangle Tulip, abgerufen im November 2026.

Bei der 80/20-Regel sollen laut Iconosquare 80 Prozent der Inhalte lehrreich, unterhaltsam oder ansprechend sein. Für die Drittel-Regel gibt es zwei Fassungen: Kontentino teilt in eigene Marke, Wissen mit Mehrwert und Beiträge zum Mitmachen wie Fragen oder Umfragen, Socialkit in Marke, Branche und persönlichen Austausch. Die 70/20/10-Regel beschreiben Neal Schaffer und Triangle Tulip mit 70 Prozent Mehrwert, 20 Prozent geteilten Inhalten und 10 Prozent Werbung. Lyfe Marketing versteht unter derselben Zahl etwas anderes, nämlich 70 Prozent bewährte Inhalte, 20 Prozent aktuelle Trends und 10 Prozent Experimente. Die 5-3-2- und die 4-1-1-Regel setzen auf viele Inhalte anderer Seiten.

Für Restaurants, Hotels und Cafés passen die 50/30/20-Regel und die 80/20-Regel meist besser als die Regeln mit vielen geteilten Fremdinhalten, weil Ihr stärkster Stoff aus dem eigenen Haus kommt. Wenn Sie gerade erst anfangen, reicht die 80/20-Regel: Sie müssen sich nur merken, dass höchstens jeder fünfte Beitrag werben darf. Sobald Sie regelmäßig posten, hilft die 50/30/20-Regel, damit neben den Tipps auch das Team und die Gäste vorkommen. Wie der Einstieg insgesamt aussieht, beschreibt der Ratgeber Wie fängt man mit Social Media Marketing an?.

Woher kommt die 50/30/20-Regel, und ist sie belegt?

Wer die 50/30/20-Regel für Social Media aufgestellt hat, nennt keiner der Ratgeber, die ich dafür gelesen habe. PR Daily spricht von einer Faustregel, Engage Web begründet die Anteile mit dem Verhalten des Publikums, ohne eine Studie zu nennen. Eine Untersuchung, die genau diese Aufteilung mit anderen vergleicht, habe ich nicht gefunden. Und nicht jeder meint mit den Zahlen dasselbe: Der US-Berater Neal Schaffer verwendet 50/30/20 für die Verteilung von Zeit, Budget und Inhalten auf Kanäle, mit 50 Prozent für die wichtigsten Kanäle, 30 Prozent für unterstützende Plattformen und 20 Prozent für Experimente mit neuen Plattformen oder Formaten.

Verwechslungsgefahr besteht mit einer bekannteren Regel gleichen Namens aus der Haushaltsplanung. Sie stammt aus dem Buch „All Your Worth“ von Elizabeth Warren und Amelia Warren Tyagi aus dem Jahr 2005 und teilt das Nettoeinkommen in 50 Prozent für Grundbedürfnisse, 30 Prozent für Wünsche und 20 Prozent für Sparen und Schuldentilgung (Quellen: N26 und Acorns, abgerufen im November 2026). Mit Social Media hat diese Budgetregel nichts zu tun, auch wenn Suchmaschinen beide oft nebeneinander zeigen.

Für die Praxis heißt das: Nehmen Sie die Zahlen als Startpunkt. Die Ratgeber selbst sehen das genauso. PR Daily schreibt, die Regel solle nicht eisern gelten, und Kontentino hält fest, dass die richtige Formel von Zielen, Branche und Zielgruppe abhängt.

Wann sollten Sie von der Aufteilung abweichen?

Es gibt Wochen, in denen mehr Werbung vernünftig ist. Eröffnet Ihr Biergarten, startet der Mittagstisch neu oder sind für Silvester noch zwölf Plätze frei, dann darf der Werbeanteil für ein paar Tage steigen. Gleichen Sie das danach wieder aus, indem die folgenden Wochen weniger werben. Entscheidend ist der Durchschnitt über einen Monat oder ein Quartal, nicht die einzelne Woche.

Die Anteile richten sich außerdem nach dem Ziel, das Sie gerade verfolgen. Will ein Hotel in der Nebensaison mehr Direktbuchungen, dürfen Angebote für diese Wochen öfter vorkommen als im Hochsommer, wenn die Zimmer ohnehin belegt sind. Sucht ein Restaurant dringend Leute für die Küche, rücken Beiträge über das Team und den Arbeitsalltag nach vorn, und die Werbung für die Speisekarte tritt eine Weile zurück. Welche Ziele Sie überhaupt verfolgen, gehört ins Konzept, nicht in den Wochenplan.

Abweichen sollten Sie auch, wenn Ihre Zahlen etwas anderes sagen. Bekommen die Beiträge über Ihr Team regelmäßig deutlich mehr Kommentare als die Rezepte, verschieben Sie die Gewichte. Und wenn Ihre Werbebeiträge kaum Buchungen bringen, liegt es oft weniger am Anteil als am Angebot selbst oder daran, dass ein klarer Weg zur Buchung fehlt.

Auch der Kanal darf eine Rolle spielen. Folgen Ihnen auf Facebook vor allem Stammgäste aus der Umgebung, kann der Mittagstisch dort häufiger auftauchen als auf Instagram. Sie müssen den Mix nicht auf jedem Kanal gleich halten, solange er über alle Kanäle zusammen stimmt. Zählen Sie dabei jeden Kanal für sich und addieren Sie erst am Monatsende. Stories führen Sie am besten in einer eigenen Zeile, sonst verschiebt ein Tag mit fünf Stories zum Tagesgericht die ganze Rechnung.

Wie prüfen Sie, ob Ihr Content-Mix stimmt?

Einmal im Monat genügt ein kurzer Blick zurück. Zählen Sie, wie viele Beiträge in welchen Anteil gefallen sind, und vergleichen Sie das mit 50, 30 und 20 Prozent. Danach schauen Sie in die Statistiken: Welche Inhaltsart hat Reichweite gebracht, welche Kommentare und Nachrichten, welche Klicks auf den Link zur Reservierung?

Rechnen Sie damit, dass der Werbeanteil beim ersten Nachzählen höher liegt als gedacht. Aktionen und Wochenkarten fühlen sich beim Posten wie Information an, und erst in der Liste sieht man dann vielleicht, dass vier von zehn Beiträgen etwas verkaufen wollten. Darum lohnt sich das Kürzel im Redaktionsplan, das Sie schon beim Planen setzen.

Wenn eine Inhaltsart über zwei oder drei Monate hinweg kaum Reaktionen bekommt, ändern Sie zuerst die Beiträge, dann den Anteil. Ein schwacher Monat sagt wenig, ein Muster über mehrere Auswertungen schon.

Womit fangen Sie nächste Woche an?

Nehmen Sie Ihre letzten zehn Beiträge und ordnen Sie jeden einem Anteil zu. Damit wissen Sie, wo Sie stehen. Dann planen Sie die nächsten zehn Beiträge mit fünf nützlichen, drei persönlichen und zwei werblichen Themen, tragen das Kürzel im Plan ein und zählen nach einem Monat nach.

Falls Sie dafür ein Werkzeug suchen: Momentsuite ist eine Marketing-Software für Restaurants, Hotels und Agenturen. Mit Magic Start entstehen aus der Adresse Ihrer Website eine Markenstrategie mit Zielgruppen, Tonalität und Formaten sowie Beitragsentwürfe für die ersten zwei Wochen. Im Redaktionsplan planen Sie alle Kanäle in einem Kalender, beim Erstellen der Beiträge bekommen Sie Texte, Varianten und Hashtags, und die Statistiken zeigen Reichweite, Engagement und Top-Beiträge. Die Tarife Local Hero, Smart und Business kosten 129, 299 oder 699 Euro im Monat, die Einrichtung ist optional (alle Details auf der Preisseite), und Sie können Momentsuite 14 Tage kostenlos testen, die Bedingungen stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Was ist die 50/30/20-Regel bei Social Media?

Die 50/30/20-Regel ist eine Faustregel für den Content-Mix. Rund die Hälfte der Beiträge soll Ihrem Publikum etwas bringen, etwa 30 Prozent ergänzen das um eine zweite Inhaltsart, und höchstens 20 Prozent werben direkt für Ihr Angebot. Was genau in die 30 Prozent gehört, legen Ratgeber unterschiedlich fest.

Was ist der Unterschied zwischen der 50/30/20-Regel und der 80/20-Regel?

Beim Werbeanteil gibt es keinen: Beide Regeln setzen ihn auf 20 Prozent. Die 80/20-Regel fasst alles Übrige zu einem Block aus lehrreichen, unterhaltsamen oder ansprechenden Beiträgen zusammen, die 50/30/20-Regel teilt diesen Rest in zwei Inhaltsarten auf.

Was zählt bei der 50/30/20-Regel als Werbebeitrag?

Als Werbung zählt jeder Beitrag, dessen Hauptzweck ein Verkauf, eine Buchung oder eine Reservierung ist, also Angebote, Aktionen, neue Gerichte mit Preis oder ein Aufruf, jetzt einen Tisch zu reservieren. Ein Blick in die Küche, bei dem nebenbei das neue Gericht zu sehen ist, gehört eher zu den anderen Anteilen.

Was ist die Drittel-Regel im Social Media Marketing?

Die Drittel-Regel teilt die Beiträge in drei gleich große Teile. Je nach Ratgeber sind das eigene Marke, Wissen mit Mehrwert und Beiträge zum Mitmachen wie Fragen oder Umfragen, oder Marke, Branche und persönlicher Austausch.

Ist die 50/30/20-Regel wissenschaftlich belegt?

Eine Studie, die genau diese Aufteilung prüft, nennen die gängigen Ratgeber nicht. Sie beschreiben die Regel als Faustregel und nicht als feste Vorgabe. Ob sie für Ihren Betrieb passt, zeigen erst die eigenen Statistiken nach einigen Wochen.

Zählen Stories bei der 50/30/20-Regel mit?

Die Ratgeber zur Regel legen das nicht fest. Zählen Sie Stories am besten getrennt von den Beiträgen im Feed, sonst verschieben fünf Stories mit dem Tagesgericht an einem einzigen Tag den ganzen Monat. Für die Stories selbst können Sie dieselbe Grenze von einem Fünftel Werbung ansetzen.

Wer hinter Momentsuite steht

  • Yvonne Dachs-Stoffel, Momentsuite
    YvonneHat Momentsuite gegründet und verantwortet Vertrieb und Marketing.
  • Jeremias Burger, Momentsuite
    JerryStudierter Informatiker und Geschäftsführer der Scalableloops GmbH, baut Momentsuite technisch mit auf.
  • Nikolai Schöbel, Momentsuite
    NikoGeschäftsführer der Scalableloops GmbH, seit über 20 Jahren im Digitalbusiness.

Momentsuite ist ein Angebot der Scalableloops GmbH.

Ihr Marketing. Startklar.

Geben Sie Ihre Website ein. Momentsuite bereitet Ihre Strategie und die ersten zwei Wochen Marketing vor.

Kostenlos starten